Die Elektrifizierung Anfang des 20. Jahrhunderts veränderte die Welt grundlegend. Neue Automatisierungsmöglichkeiten revolutionierten nicht nur die Wirtschaft, sondern gleichzeitig auch die gesamte Gesellschaft. Ein solch einschneidender Wandel findet aktuell wieder statt: die Digitale Transformation. Ihr Ziel? Alle Bereiche unseres Lebens mit Hilfe „selbst-agierender“ Algorithmen vorhersehbar zu machen. Diese „Kognifizierung“ stellt Gesellschaft, Unternehmen und Individuen vor große Herausforderungen, bietet aber parallel immense Chancen. So wie sich Unternehmer vor 100 Jahren mit der Automatisierung von Arbeitsschritten beschäftigten, so sollten wir uns heute die Frage stellen, welche Produkte oder Services mit kognitiven Fähigkeiten erweitert werden können.

Unser Team hat sich Gedanken dazu gemacht, wie man vernetzten Team dazu  verhelfen kann, Ihr wissen noch besser auszutauschen. In unserem E-Book zeigen  wir Ihnen wie keeeb dabei hilft die Datenflut unter Kontrolle zu bringen und  Ihre Effizienz nachhaltig zu steigern!

Ein Empfang mit offenen Armen

Warum war der iPod kein Sony-Produkt? Weil Apple die anstehende digitale Transformation des Musikmarkts erkannte und sie, anstatt sich der Veränderung zu sperren, annahm und vorantrieb. Diese Offenheit für Veränderung ist einer der Gründe warum sich Apple heute unter den wertvollsten Unternehmen der Welt befindet.

Das Gleiche gilt für Netflix und Blockbuster. Netflix sah die digitale Transformation im Entertainment-Markt und hat sie aktiv vorangetrieben. Heute gewährt Netflix seinen 150 Millionen zahlenden Kunden nicht nur schnellen On-Demand-Zugang zu Filmen und Fernsehsendungen, sondern produziert und vermarktet erfolgreich eigene Filme und Shows.

Datenmassen – Vom Problem zum Vorteil

Heute sehen viele Unternehmen das stetige Datenwachstum als große Herausforderung und Mitarbeiter verlieren viel Arbeitszeit, weil sie bestehendes Wissen nicht finden und daher „neu erfinden“. Bei der Masse an Servern, Services und genutzten Geräten ist das auch überhaupt nicht verwunderlich.

Schätzungen gehen in 2020 von weltweit 38,5 ZettaBytes an Daten aus - auf DVDs gespeichert würde der Stapel die Erde ca. 50x umrunden. Ein effektiver Umgang mit dieser unglaublichen und stetig wachsenden Menge an Informationen kann nicht durch neue manuelle Prozesse erreicht werden, sondern einzig durch „Kognifizierung“ – so werden Massen von Daten vom Problem zum Wettbewerbsvorteil für Unternehmen.

Wenn wir Ray Kurzweil, einem bedeutenden Erfinder und Vordenker, Glauben schenken können, dann werden im Jahr 2030:
• 1,000$-PCs mehr als 1.000 Mal leistungsfähiger sein als das menschliche Gehirn
• Smart Wearables durch Implantate ersetzt und die Grenzen zwischen analoger und digitaler Realität aufheben
• der Großteil der Kommunikation zwischen Menschen und Maschinen stattfinden
• wir die Rechte von Robotern und Digitalen Intelligenzen diskutieren
• Computer ohne menschliche Hilfe lernen sowie neues Wissen schaffen und einige Computer buchstäblich jede öffentliche Information, wissenschaftliche Entdeckung, Bücher und Filme sowie jede öffentliche Aussage von Menschen kennen

Der Umgang mit Wissen und Entscheidungen wird sich in den nächsten zehn Jahren grundlegend verändern. Verantwortlich dafür werden kognitive Wissens-Plattformen sein: Basierend auf dem, was eine Person weiß, interessiert und ihre Aktivitäten, werden diese smarten Plattformen automatisch relevante Informationen identifizieren und Wissen für uns aufbereiteten.

Persönliche Digitale Intelligenzen, die unsere Interessen, den Grad unseres Fachwissens und unser professionelles Netzwerk kennen, und all dies kontinuierlich mit öffentlich zugänglichem, unternehmensinternem und bezahltem Wissen vergleichen, werden uns helfen, bessere Fragen zu stellen, Zusammenhänge schneller zu verstehen und nachvollziehbarere Entscheidungen zu treffen.

Augmented Reality Anwendungen werden es Mitarbeitern ermöglichen, jederzeit mit Informationen zu interagieren und unsere analoge Welt mit der digitalen Welt so verschmelzen, dass die den Wissens-Plattformen zugrundeliegenden Daten maßgeblich über Unternehmenserfolg und -misserfolg entscheiden werden.

Messen, analysieren, verstehen und vorhersagen

Folglich müssen Unternehmen schon heute Maßnahmen ergreifen, um zukünftig all ihre Daten messen, analysieren und verstehen zu können. Das gilt für Daten aus bestehenden Datenquellen, aber vor allem auch für Daten, die heute nicht oder nur umständlich erhoben werden können.

Diese Daten sind die Grundlage dafür, dass Algorithmen neue Muster aufdecken und für uns unsichtbares Wissen extrahieren können.
Ein Beispiel hierfür ist ein von Google entwickelter Algorithmus, der eigentlich nur auf die Identifikation bestimmter Augenerkrankungen trainiert, aus den verwendeten Netzhautbildern anders als ein Arzt zusätzlich den systolischen Blutdruck eines Patienten erkennen, kardiovaskuläre Risikofaktoren berechnen und das Risiko von Herzproblemen für die kommenden fünf Jahren vorhersagen kann. Hier stellt sich die Frage: „Welches weitere Wissen sehen wir nicht, obwohl es sich in unseren Daten befindet?“

Die Elektrifizierung Anfang des 20. Jahrhunderts führte innerhalb von nur wenigen Jahrzehnten zur Computerisierung und dem Eintritt in das Informationszeitalter. Wohin uns die Kognifizierung in den kommenden Jahrzehnten führen wird, kann man nur vermuten, aber sicher ist, dass gut aufbereitete und zugängliche Daten eine wesentliche Grundlage sein werden.

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