Sind wir nicht alle etwas „Daten-Messie“, auf wessen Festplatte schlummern nicht zahlreiche Artikel, Präsentationen und eBooks, die man unbedingt mal lesen wollte, wenn man mal wieder etwas mehr Zeit und Muße dazu hat?

Das gleiche gilt für die zahlreichen Tabs im Browser mit interessanten Blog Posts, Produkt-Details und Analysen, die nur darauf warten möglichst bald wieder unsere Aufmerksamkeit zu bekommen.

Die traurige Wahrheit ist, dass es wesentlich wahrscheinlicher ist, dass ich einen Artikel erneut im Internet suchen werde, als mich daran zu erinnern, dass ich ihn bereits vor längerer Zeit lokal abgelegt hatte. Genauso wie die ganzen Tabs mit den ach so interessanten Informationen nach einiger gewissen Zeit – bei mir waren es mal drei Monate und heute sind es wenige Wochen – alle auf einmal ungelesen geschlossen werden.

Unser Team hat sich Gedanken dazu gemacht, wie man vernetzten Team dazu  verhelfen kann, Ihr wissen noch besser auszutauschen. In unserem E-Book zeigen  wir Ihnen wie keeeb dabei hilft die Datenflut unter Kontrolle zu bringen und  Ihre Effizienz nachhaltig zu steigern!

Die Digitalisierung verstärkt den Trend zur Datensammlung

Um die Situation noch zu verschlimmern, stehen wir heute einer exponentiell wachsenden Menge an neuen Daten und Informationen gegenüber und verfügen über gefühlt unbegrenzte digitale Speicherkapazitäten. So verwundert es nicht, dass 2015 „Digitales Horten“ erstmals als Krankheit definiert wurde [van Bennekom2015] und Studien zeigen, dass sich dieses Verhaltensmuster sowohl im privaten als auch im beruflichen Leben wiederfindet [Neave2019].

Selbst wenn diese Sammelwut nur bei einem sehr kleinen Teil der Bevölkerung krankhafte Züge annimmt, verstärkt die fortschreitende Digitalisierung in den Unternehmen generell den Trend zu möglichst umfangreichen Sammlungen von Daten (das neue Gold), Informationen und Wissen. Dabei wird leider oft übersehen, dass mehr digitale Daten eine Firma nicht automatisch innovativer und effizienter machen, sondern sogar dazu führen können, dass es Mitarbeitern immer schwerer fällt wertvolle Informationen in der Datenflut zu identifizieren.

Maschinen für das Wissens-management der Zukunft

Nur 28% der Wissensarbeiter einer aktuellen Studie [Hays2020] beobachteten eine Verbesserung des Wissensmanagements durch die fortschreitende Digitalisierung, z.B. bei der Identifikation von Wissensträgern und -quellen. Gleichzeitig rechnen 50% damit, dass ihre zukünftigen Aufgaben komplexer werden, mehr Spezialisierungen erfordern und überwiegend in wechselnden Projekten zu lösen sind. Daraus resultiert ein wachsender Bedarf an effizienter Vermittlung und Nutzung von Wissen bei gleichzeitig steigenden Mengen an Daten und Informationen.

Digitale Technologien können hier zugleich Ursache wie Lösung des Problems sein, denn die gebündelte Kompetenz von Menschen und intelligenten Systemen kann einzigartigen Kundennutzen schaffen und die Technologien als „Enabler“ wirken [NorthMaier2018].

Dies geschieht indem der Mitarbeiter zielgerichtet mit relevantem Wissen für die aktuelle Aufgabe und die kontinuierliche Weiterentwicklung versorgt wird. Solche intelligenten Systeme befinden sich aktuell in der Entwicklung und werden noch etwas ausreifen müssen, bevor sie uns als vollwertige Assistenten zur Verfügung stehen werden. Außerdem wird es, ähnlich wie bei rein menschlichen Teams, eine gewisse Eingewöhnungszeit erfordern, bis sich ein solches System vollständig auf unseren Kenntnisstand und Bedürfnisse eingestellt hat.


Bereits heute die effektive Nutzung von Wissen steigern

Betrachten wir das manuelle Sammeln von Wissen als Schritt 1 und die automatische Anreicherung von Arbeitsschritten mit relevantem Wissen als zweiten Schritt, können wir mit der heutigen Technologie in einem Zwischenschritt bereits eine deutliche Verbesserung der Situation erreichen:

Zugriff auf alle verfügbaren Datenquellen geben
Ermöglichen Sie allen Mitarbeitern einen zentralen Zugriff auf alle verfügbaren Datenquellen, damit Mitarbeiter nicht mühsam auf verschiedenen Systemen suchen müssen und womöglich relevantes Wissen übersehen, weil sie eine verfügbare Datenquelle noch nicht kennen, z.B. den SharePoint eines anderen Büros oder Teams.

Wissen in bestehende Prozesse integrieren
Machen Sie es Ihren Mitarbeitern möglichst einfach auf bestehendes Wissen zuzugreifen, in dem Sie es in bestehende Arbeitsschritte integrieren, z.B. in der Software oder dem Portal, das Ihre Mitarbeiter für Recherchen nutzen oder das Programm mit denen sie Präsentationen und Analysen erstellen.

Teilen von Wissen durch Mitarbeiter vereinfachen
Von einem Mitarbeiter abgelegtes Wissen kann für anderen Mitarbeiter ebenfalls im hohen Maß relevant sein, darum machen Sie es Ihren Mitarbeitern so einfach wie möglich Inhalte zu teilen – idealerweise mit nur einem Klick. Dies gilt insbesondere für allgemein anwendbares Wissen, wie z.B. aktuelle Industrie-Trends, von denen viele Kollegen profitieren können.

Mit diesen drei Maßnahmen erzielen Sie umgehend positive Effekte in Ihrem Unternehmen und sind zusätzlich gut gerüstet, um von der technischen Weiterentwicklung intelligenter Systeme zu profitieren, sobald diese den erforderlichen Reifegrad für den operativen Betrieb erreichen.

Darüber hinaus ist es hilfreich eine Wissens-Kultur in Ihrem Unternehmen zu schaffen, in der das Teilen, Wiederverwenden und Weiterentwickeln von Wissen geschätzt, gefördert und auch aktiv von allen Mitarbeitern eingefordert wird.

Mit Keeeb wird Wissen nicht nur abgelegt, sondern auch genutzt, denn Keeeb stellt sicher, dass dieses Wissen an alle Stellen im Unternehmen gelangt, in denen es einen Unterschied macht.
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Referenzen

[Hays2020] Dr. Andreas Stiehler, Frank Schabel, Wissensarbeit im Digitalen Wandel - zwischen Selbstverwirklichung und Selbstausbeutung, eine empirische Studie der Hays AG, Mannheim, 2020

[Neave2019] Neave, Nick, Briggs, Pamela, Mckellar, Kerry and Sillence, Elizabeth (2019) Digital hoarding behaviours: measurement and evaluation. Computers in Human Behavior, 96. pp. 72-77. ISSN 0747-5632

[NorthMaier2018] Klaus North, Ronald Maier, Wissen 4.0 – Wissensmanagement im digitalen Wandel, HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik Ausgabe 4/2018

[van Bennekom2015] van Bennekom MJ, et al., BMJ Case Report: A case of digital hoarding, British Medical Journal, 2015

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