Zu Beginn des letzten Jahrzehnts schätzte das Marktforschungsunternehmen IDC, dass im Jahr 2010 1,2 Zettabyte (1,2 Millionen Millionen Gigabyte) neue Daten geschaffen werden würden. Für das Jahr 2020 wurde ein 44-faches Wachstum auf 35 Zettabyte vorhergesagt. Bereits vor 2017 erreichten wir einen Zuwachs von Zettabyte. Eine aktualisierte Vorhersage geht deshalb von einem Wachstum von 175 Zettabyte für das Jahr 2025 aus.

Unser Team hat sich Gedanken dazu gemacht, wie man vernetzten Team dazu  verhelfen kann, Ihr wissen noch besser auszutauschen. In unserem E-Book zeigen  wir Ihnen wie keeeb dabei hilft die Datenflut unter Kontrolle zu bringen und  Ihre Effizienz nachhaltig zu steigern!

Für Unternehmen und ihre Mitarbeiter bedeutet diese nicht abflachende Datenflut zuerst einmal mehr Ablenkungspotential. Die Bedeutung eines reibungslosen Wissensaustauschs innerhalb der Organisation gewinnt gleichzeitig an Bedeutung. Denn entweder sind Mitarbeiter der Flut allein ausgeliefert, oder die Organisation ermöglicht durch einfache Prozesse und Automatisierung einen möglichst reibungslosen Wissenstransfer.

Die Beziehung zwischen den Mitarbeitern einer Organisation kann sich deutlich verbessern, wenn sie Wissen richtig teilen und verwalten, unabhängig davon, ob sie in der gleichen oder in verschiedenen Abteilungen arbeiten. Denn der Austausch von Wissen verbessert die Kommunikation zwischen Mitarbeitern, sowohl abteilungsintern als auch abteilungsübergreifend.  

Diese Verbesserung der abteilungsübergreifenden Beziehungen fördern auch unmittelbar die Innovationskraft eines Unternehmens. Neue Ideen entstehen meist zwischen den einzelnen Disziplinen. Aus diesem Grund erhöht ein geförderter unternehmensweiter Erfahrungsaustausch die Innovationskraft und damit auch die zukünftige Anpassbarkeit der Organisation.

Im Folgenden beschreibe ich fünf Faktoren, die die Arbeitsweise eines Unternehmens positiv beeinflussen können:

1. Identifizieren Sie die besten Problemlösungserfahrungen und machen Sie sie wiederverwendbar

Nach erfolgreichem Projektabschluss, sollten Teams ausreichend Zeit erhalten, um gemeinsam über ihre Learnings zu sprechen. Diese werden ausgewertet und in einer „Best-Practices“-Datenbank gespeichert. Nur wenn dieses Wissen in digitaler Form gesichert ist kann es später gefunden bzw. von Algorithmen ausgewertet werden.

Wenn effektive Lösungen für wiederkehrende Probleme entwickelt und zugänglich gemacht werden, können diese, von andere Teams des Unternehmens identifiziert und verwendet werden. In Zukunft werden Mitarbeiter dabei durch KI-gestützte Mustererkennung und die daraus resultierende Automatisierung dabei maßgeblich unterstützt. Diese Vermeidung von redundantem Arbeitsaufwand durch richtiges Wissensmanagement spart Zeit und Budget, optimiert Arbeitsprozesse und senkt das Frustrationspotential der Mitarbeiter.

2. Optimieren Sie das Recherchieren nach neuen Informationen in Verbindung mit bestehendem Wissen.

Wenn Mitarbeiter ein neues Problem lösen oder ein neues Thema verstehen müssen, dann beginnt meist die Recherche nach Informationen und Ressourcen, die ihre spätere Entscheidungsfindung unterstützen. Es werden Trends, Märkte und die Konkurrenz analysiert. Ohne die richtigen Software-Werkzeuge wird diese wichtige Rechercherarbeit durch die Masse der verfügbaren Informationen, den schlecht oder gar nicht optimierten Arbeitsschritten und dem damit einhergehenden heterogenen Datenbestand stark behindert.

Verzögerungen aufgrund von nicht geteiltem Wissen haben einen großen Einfluss auf Projektzeitpläne. 66 Prozent aller derartigen Verzögerungen dauern bis zu einer Woche, und 12 Prozent dauern einen Monat oder länger.

Wenn Mitarbeiter jedoch beim Entdecken, Sammeln, Auswerten und Teilen von neuem Wissen durch smarte Softwarelösungen unterstützt werden, führt das nicht nur dazu, dass Entscheidungen auf einer besseren Wissensgrundlage gefällt werden, sondern auch, dass durch die wiederholte Nutzung von Wissen, zukünftige Entscheidungen auf relevanten Erfahrungen basieren können.

3. Unterstützen Sie Wachstum indem sie innovatives Verhalten fördern.

Die meisten Unternehmen haben das Hauptziel, ihren Umsatz zu steigern. Das wird dann schwierig, wenn der Wettbewerb zunimmt. Nichts verhindert den direkten und oft teuren Wettbewerbskonflikt so gut wie eine hohe Innovationskraft des Unternehmens. Durch die richtige Verwaltung von Wissen können Mitarbeiter Zugang zu wertvollen Informationen erhalten und damit einen besseren Beitrag zu Innovationsfähigkeit des Unternehmens beitragen.  

Das Entdecken neuer Lösungen wird dann begünstigt, wenn Mitarbeiter mit neuen Informationen aus anderen Themenbereichen in Berührung kommen. Zu verstehen, wie Probleme in anderen Industrien gelöst wurden, ist wichtige Inspiration für das eigene Innovationspotential. Diese innovativen Momente kann man nicht planen, aber man kann Voraussetzung schaffen, dass diese Momente öfter entstehen können.

Eine Organisation, die den Transfer von Wissen aktiv unterstützt, ist nicht nur in der Lage sich effektiver auf Marktanforderungen zu fokussieren, sondern die erhöhte Innovationskraft Ihres Unternehmens verbessert unweigerlich den Umsatz und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

4. Verbessern Sie den Wissensaustausch mit Ihren Kunden.

Kunden schätzen ein Unternehmen, das sein umfassendes Fachwissen und die Fähigkeit, es zu ihrem Nutzen einzusetzen, unter Beweis stellen kann. Auch die Fähigkeit, pünktlich zu liefern, ist wichtig und kann einem Unternehmen helfen, sich von der Konkurrenz abzuheben. Die Weitergabe von Wissen und Innovationen kann die Zeit, die für die Lieferung eines Produkts oder einer Dienstleistung benötigt wird, reduzieren, was zu höheren Gewinnraten und natürlich zu zufriedenen Kunden führt!

Und selbst wenn es zu keinem direkten Wissensaustausch kommt, reicht das Wissen über diese Expertise oft schon aus, um das erhöhte Vertrauen der Kunden zu genießen. Das Vertrauen in Ihre Expertise ist für den Gewinn von komplexen Projekten genauso wichtig, wie für die Zeitpunkte in denen unvorhergesehene Probleme auftreten.

5. Reduzieren Sie den Verlust von bestehendem Know-how.

Domainwissen ist ein wichtiger Vermögenswert in jedem Unternehmen, der genutzt und richtig verwaltet werden muss. Durch die Weitergabe von Wissen können Unternehmen explizites und implizites Wissen erfassen um damit ihre Verluste zu reduzieren. Alleine aufgrund des demographischen Wandels, insbesondere im deutschen Mittelstand, müssen schnell effektive Lösungen implementiert werden, um die Abwanderung von relevantem Know-how zu verhindern.

In einer Studie* mit mehr als 1.000 US-Mitarbeitern (07/2018) hat der Workplace Knowledge and Productivity Report herausgefunden, dass 42 Prozent des institutionellen Wissens einzigartig für den Einzelnen ist. Dieses Wissen wurde speziell für die aktuelle Rolle des Mitarbeiters erworben und wird von keinem seiner Kollegen geteilt. Wenn dieser Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz verlässt oder aus anderen Gründen nicht zur Verfügung steht, können seine Kollegen 42 Prozent dieser Arbeit nicht mehr erledigen.

Ein durchschnittliche Mitarbeiter verbringt 5,3 Stunden pro Woche damit, auf Hilfe oder Einblicke von Kollegen zu warten. In dieser Zeit stellen die Mitarbeiter entweder das vorhandene Fachwissen ihrer Kollegen nach oder verzögern die betreffende Arbeit einfach.

Machen Sie zum Schluss noch einen kleinen Selbsttest. Beantworten Sie sich folgende Fragen:

  • Welche Auswirkungen würde es haben, wenn heute ihre wichtigsten Wissensträger aus den Bereichen Finance, IT, Manufacturing, Vertrieb, HR, und/oder Marketing ausfallen würden?  
  • Würden Ihre Geschäfte einfach weiterlaufen oder wären wichtige Prozesse gefährdet?
  • Wie viele Projekte wären negativ betroffen?  
  • Wie viele Ihrer Kunden wären negativ betroffen?

Wenn Sie weitere Informationen benötigen, wie sie das Wissen in ihrem eigenen Unternehmen besser nutzbar machen können, unterstützen wir sie gerne. Mehr Informationen finden Sie jederzeit auf https://www.keeeb.com/de.

* https://www.prnewswire.com/news-releases/inefficient-knowledge-sharing-costs-large-businesses-47-million-per-year-300681971.html

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